Biography
Sebastian Mikolai, Alias Miki, macht Musik seit 1994. Damals war er in der ersten Klasse und nahm Klavierunterricht in der Musikschule Beeskow.
Kurze Zeit später bekam er zusätzlich Gitarrenunterricht bei seinem Vater und weil das anscheinend noch nicht reichte Percussionsunterricht, welcher zeitgleich den Eintritt ins Jugendblasorchester Beeskow bedeutete. So gingen die Jahre dahin, man entwickelte sich, schloss musikalische Bekanntschaften, trat hier auf und trat dort auf. Etwa 2001-2002 kam dann der Umbruch.
Sebastian stieg aus dem Orchester aus, denn andere musikalische Tätigkeiten wurden zeitintensiver und vor allem interessanter. Er befasste sich zunehmend mit Rock-Popmusik. Die pianistischen Fähigkeiten entwickelten sich weg vom klassischen Noten spielen hin zum freien spielen bzw. improvisieren und komponieren. Der Eintritt in eine Gitarrengruppe, aus welcher später die Band "Stick" entstehen sollte, erschloss seine gesanglichen Fähigkeiten, die dort erstmals in Titeln von den Beatles und ähnlichen Gruppen zu finden waren.
2003 griff er auch erstmals, inspiriert von Flea (Bassist der Red Hot Chili Peppers), zur Bassgitarre. 2 Jahre darauf schloss er seinen Oberstufenabschluss in diesem Fach ab. Gesangsunterricht, Fachrichtung Musical, kam hinzu, welcher ihm in erster Linie dazu dienen sollte, zu erlernen, wie man die Stimme gesund einsetzt. 2007 bekam er auch hier den Oberstufenabschluss.
2003 trat er weiterhin der Band "No Name" bei, welche sein Vater vor vielen Jahren gegründet hatte und wo er auch noch selbst mitwirkt. Die Musik ist auf tanz ausgelegt und schmückt sich mit bekannten Titeln wie Kling Klang, Over My Shoulder und Zu Spät. Die größten Auftritte fanden in den Messehallen Frankfurt Oder statt, wo bis 2005 die Jugendweihen musikalisch untermalt wurden.
Die Band Stick, welche anfangs Titel coverte, begann sehr früh eigene Titel zu schreiben und nahm 2004 das erste Album "Neues aus Altem" auf. Sebastian Mikolai konnte hierbei sein Interesse für Tontechnik, Aufnehmen und Produzieren ausleben und Erfahrungen sammeln. In diesem Zeitraum entdeckte er auch seine Vorliebe für Bands wie Incubus, Kettcar, Tomte und Coldplay, welche er heute noch intensiv hört.
2005-2006 häuften sich die Projekte. Er lernte den Gitarristen Jens Noack kennen, der nach 2 Jahren bereits berauschende Fähigkeiten auf der Gitarre erlangt hatte und lernte mit ihm zusammen Gitarrenduette für kleinere Veranstaltungen und eine Menge Coversongs von Rock-Pop Bands, die für 2 Akustik-Gitarren umarrangiert wurden. Im Frühling 2006 trat Sebastian dem Landesjugendjazzchor (Young Voices) bei und erlebte unter anderem Auftritte vor dem Bundespräsidenten im Schloss Bellevue.
Ende 2006 stieß dann Anne Weingarten zu Jens und Sebastian und die Band "11 Bricks Across" wurde gegründet. 2007 war ein Highlight der Auftritt bei den Jura-Absolventen in Frankfurt, bei dem Sebastian saubere 3 Stunden am Stück Klavier zum Dinner spielte. Im Juni und Juli übernahm er die Begleitung der Musikschulrevue, ins Leben gerufen durch Herrn Schladebach, geschrieben und inszeniert von Ulrika Lang und Manfred Ernst. Hier traten Sängerinnen und Sänger der Musikschulen des Landkreises Oder Spree auf. Kurze Zeit später im August, sollte Sebastian abermals mit Ulrika und Manfred beim Projekt "Oper Oder Spree" zusammenarbeiten. 11 mal wurde "Der Babier von Sevilla" aufgeführt.
Nachdem er 2007-2008 sein Freiwilliges Soziales Jahr in Frankfurt (Oder) absolvierte, arbeitet er seit September 2008 an der Musikschule LOS als Honorarlehrer für Keyboards, Gitarre und Bass-Gitarre. Im Oktober 2008 konnte er den Produzenten Dirk Meyer für sich gewinnen, so dass er eine CD-Produktion als Sänger in Kooperation mit Daniel Scholz aufnehmen konnte, die 2009 Online veröffentlicht wurde. Durch diese Erfahrung wuchs das Interesse an der Tonaufnahme immens und Sebastian entschloss sich für die Bewerbung an der UdK-Berlin zum Tonmeister-Studiengang. Nach bestandener Aufnahmeprüfung steht ihm nun nichts mehr im Wege und er studiert seit Oktober 2009 fleißig an der UdK.
Natürlich vergisst er nebenbei nicht seine großen Projekte rund um Dirk Meyer als "Mikkki" und die Band M&A die in Chemnitz allmählich bekannter wird.